Künstler-Statement

Mit meinen Bildern erforsche ich Wege, meinen abstrakten Gedanken und Erkenntnissen Form zu geben. Zum Teil darüber, was es bedeutet zu leben. Zum Teil über die Verbindung zwischen Individuum und Gesellschaft. Teilweise darüber, welche Triebkräfte, Wünsche und Emotionen den politischen Wandel vorantreiben. Vor allem im Hinblick auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit. Ich sehe meine Motive als Gedankenräume zwischen Realität und Sprache.

Ich suche nach Verbindungen zwischen Weltereignissen und meinen persönlichen Erfahrungen. Mein Ziel ist es, mein Verständnis der Gegenwart auszudrücken. Um diese Themen besser zu verstehen, reflektiere ich als Quasi-Psychoanalytiker meine eigenen Erfahrungen und die meiner Community. Durch meine Bilder bemühe ich mich, einen mentalen Sumpf zu malen, ohne zu diktieren, wie man denkt oder handelt. Ich hoffe, dass meine Bilder den Betrachter dazu anregen, umherzuwandern und seine eigenen Gedanken zu erforschen.

Ich finde Trost darin, Dystopien zu malen, da sie einen Einblick in die Gegenwart und eine Warnung für die Zukunft geben. Sie dienen auch als Erinnerung an die Widerstandsfähigkeit der Natur, selbst unter den trostlosesten Umständen.

Meine Bilder zeigen oft psychische Spannungen und Begegnungen zwischen Menschen. Oder sie stehen für einen unangenehmen und spürbaren Mangel an zwischenmenschlichen Begegnungen.